Vorweg: Alle unsere Schützlinge reisen entwurmt und vollständig geimpft zu ihren neuen Familien.
Im mitgeführten EU-Pass sind alle verabreichten Impfungen verzeichnet.
DIE IMPFUNGEN WURDEN TATSÄCHLICH GEGEBEN UND EIN NACHIMPFEN NACH ERFOLGTEN EINREISE
IST NICHT NUR NICHT ERFORDERLICH, SONDERN KANN SCHWERSTE GESUNDHEITLICHE SCHÄDEN BEIM HUND AUSLÖSEN !!!!!!!!!!

 

Hier mal ein Fall was innerhalb kurzer Zeit bei einem gesunden Hund durch falsche Tierliebe, Unwissenheit und blindes Vertrauen in unfähige Tierärzte angerichtet werden kann.

Sie soll zum Nachdenken anregen was mit Impfungen, Wurmkuren und anderen Giften angerichtet werden kann.

JOLIE 24.12.2013 - 26.8.2017
Podenco-Hündin aus Lanzarote


Jolie2

JOLIE ist ein trauriger Fall der aufzeigt was schief laufen kann, wenn man einen Hund von einer Tierschutzorganisation adoptiert und nicht auf deren Ratschläge und Anweisungen hört.

Ein Tierschutzhund reagiert sensibel auf jede Veränderung, die beginnt oft beim Tierarzt wo nochmals zur Sicherheit geimpft und entwurmt wird und wie bei Jolie soweit gehen kann, dass sie eingeschläfert werden muss. Leider heißt es dann oft, dass der Hund krank vermittelt worden ist, doch die Hunde werden kontrolliert und nur wenn sie gesund sind auf die Reise geschickt.

Wenn Ihr Euch also entschließt einen Hund aufzunehmen dann nehmt die Ratschläge ernst die Ihr bekommt, denn diese Leute haben jahrelange Erfahrung.

Sollten trotzdem Probleme auftauchen informiert Euch bei der Organisation oder bei Leuten die bereits Erfahrung mit solchen Tieren haben. Meist ist das Zauberwort Zeit.

Jolie wird Mitte April als gesunder Hund aus einer Tötungsstation in Spanien geholt da sie einen Endplatz gefunden hat. Jolie wird gleich geimpft, gechipt, entwurmt, bekommt Spot-on aufgetragen und wird kastriert. Soweit ein normalen Ablauf bei der Vermittlung über unsere Tierschutzorganisation.
Doch kaum angekommen beginnt das Unfassbare.......
Anfang Mai, bei der Registration für die Datenbank, wird der Hund gleich noch grundimmunisiert (Aussage des Tierarztes: "...man kenne ja die unkorrekte Impfweise der spanischen Tierärzte....."). Natürlich darf eine Entwurmung nicht fehlen und ein Spot-on muss drauf, man weiss ja nie.........
Diese Hunde kennen oft nichts außer schlechten Erfahrungen, doch statt sie ankommen zu lassen wird gleich mal noch die Hundeschule besucht, fleissig spazieren gegangen, egal ob viele Menschen, Verkehr oder andere Eindrücke einen Hund fast erschlagen und knuddeln darf nicht fehlen.......ah fast vergessen...... Zeckenhalsband, wenn wir den Hund schon umbringen wollen kann noch etwas Gift nicht schaden.

Es kommt wie es kommen muss, der Hund hat Durchfall, also zum Tierarzt, wahrscheinlich eine Futterallergie, zum Sichergehen wird auf Mittelmeerkrankheiten untersucht, gleich noch eine Kotprobe genommen...sicher ist sicher.......
Alles negativ!!!, doch selbstverständlich wird Ende Mai die zweite Impfung gesetzt und nochmals entwurmt, man will ja nur das Beste für den Hund !!
Nachdem man noch einen Ernährungsspezialist konsultiert hat weil Jolie mittlerweile erbricht und Durchfall hat geht man noch zu einem Hundepsychologen, weil sie auch noch Stress hat mit dem 4beinigen Mitbewohner (=Katze).

Schlussendlich wird Jolie abgegeben und kommt zu einer Pflegefamilie.

Zwischen der Tötungsstation und der Abgabe liegen 2 Monate !!!!!!!!

Als Jolie bei der Pflegefamilie eintrifft hat sie angeblich eine Futterallergie, Durchfall, ist scheu und verängstigt und hat einige kleine Ekzeme (vom Futter sagt man).......
Sie bekommt ab sofort das gleiche Futter wie alle anderen am Pflegeplatz, das Ergebnis: Eine Futterallergie hat sie keine, Kot etc. alles bestens.........nach 1-2 Wochen in denen sie ankommen darf wird aus der ängstlichen Jolie zwar eine vorsichtige aber sonst völlig normale Hündin.
Nur die kleinen Ekzeme werden langsam größer. Nun nach 2 Monaten musste sie doch  zum Tierarzt dem wir vertrauen, denn was wir ahnten hat sich leider bestätigt......... das Immunsystem von Jolie ist durch die vielen Impfungen, Wurmkuren etc. total zusammengebrochen. So haben Parasiten, Pilze kein Problem mehr das Schutzschild der Haut zu durchdringen. Nun braucht es zwar Antibiotika doch ansonsten keine weitere Chemie (nur Homöopathie) denn diese würde Jolie wohl umbringen.

Als wir die ganzen Fakten der Impfungen etc. unserem Tierarzt mitteilen stehen ihm die Haare zu Berge und er meint: "Das war definitiv zu viel und wir können nur hoffen." Nun nach 3 Wochen intensivster Behandlung mit Antibiotika, Pilzmittel etc. wurde der Pilz dennoch immer schlimmer und das AntibiotiKa gegen die Infektion nützte auch nicht, denn es war das Immunsystem selber das sich gegen sie wendete.

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Jolie's Geschichte soll einen Denkanstoss geben mal zu überlegen ob :
- Nachimpfen (was nicht Pflicht ist,  sondern nur dem Tierarzt gutes Geld bringt) und regelmäßige Entwurmungen (nichts anderes als ein Nervengift) statt prophylaktisch nur aus begründetem Anlass erfolgen soll.
- Auf Spot-on (wo auf der Verpackung steht " Handschuhe tragen, danach Hände gründlich waschen und die Haustelle wo es aufgetragen wurde 3-4 Tage nicht berühren!!!!) oder Frontline-Bänder (die man ausziehen soll wenn der Hund ins Wasser geht, weil sonst die Fische Schaden nehmen können!!!!) verzichtet werden soll.

Und diese ganzen Gifte etc. sollen unsere Tiere vor Krankheiten schützen, heisst es.......... doch, dass sie Schäden verursachen können erzählt uns der Tierarzt nicht.

Jolie dankt jedem der bis hierher gelesen hat und künftig mehr hinterfragt, denn dann hat ihr Tod etwas bewirkt !


R.I.P. Jolie

24.12.2013 – 26.08.2017

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