29.05.2018

Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Overgoor,

Wie im letzten Jahr hat unser Kindergarten Tomatensetzlinge gezogen. Wir pflanzten 28 Sorten. Am letzten Samstag sind wir mit drei Leiterwagen auf den Markt gezogen. Die Leute haben sich sehr gefreut  und haben viel gespendet.

Wir haben doppelt soviel Geld bekommen wie letztes Jahr und sind sehr stolz, dass wir Ihnen nun 1000 Franken senden können. Das ist für all die Hunde, die Sie retten, wie unsere Ela.

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Wir hoffen, dass Sie sich über unseren Beitrag freuen und wir von Ihnen hören.

Liebe Grüsse,  

Kindergarten Ebnet OG


10.05.2018

Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Overgoor

Nun muss ich mich wieder einmal melden. Den kalten Winter habe ich gut überstanden und den Schnee fand ich sogar lustig, wenn er nicht überall an mir klebte. Ich wurde zwar stets gut eingepackt. Mein Pelz wurde noch länger und dicker hier in der Schweiz. Aber den Frühling mag ich schon besser. Unser Garten ist mir sehr lieb mit seinen vielen Winkeln, Blumen und Büschen. Da kann ich mich gut selbst verweilen. Meine Meisterin hat gerade ein neues Hüftgelenk erhalten, was ein wenig langweilig ist, denn sie kann nicht wie vorher mit mir spielen. Aber neben den Kindergartenkindern, die oft mit mir spielen, kümmert sich jetzt auch Simone um mich und es geht mir gut. Im Bach war ich auch schon mehrmals in diesem Frühling. Apportieren hat mir niemand beigebracht, das mache ich einfach und liebend gerne hundert Mal.

 

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Meine Meisterin bedankt sich sehr für die Geburtstagsglückwünsche! 

In diesem Sommer werden wir wieder in der Schweiz bleiben. Meine Leute wollen mich noch nicht bei Freunden unterbringen, erst Ende Jahr, wenn sie für ein paar Wochen nach Australien reisen. Dann werde ich bei meinem Freund Billy wohnen (der kleine hellbraune Hund auf dem Bild).

Nun sende ich liebe Grüsse bis zum nächsten Mal, Ela 


Oktober 2017

Liebe Frau Schwarze

Es ist Zeit, dass ich mich wieder einmal melde. Es ist Herbst geworden im Land meiner Leute; ich habe viel zu tun und es geht mir gut.

Die Felder sind abgeerntet, aber ich finde beim Spazieren immer wieder einen Maiskolben, ganz für mich. Den nage ich ab und was übrigbleibt, dient als Spielzeug.

Meine Leute wandern gerne in den Bergen. Nächste Woche werde ich in Amden verbringen. Ich liebe es über die Alpweiden zu rasen (die Kühe sind jetzt im Tal) mit Ulysse, meiner Hundefreundin. Auch auf dem Sessellift bin ich bereits sehr zuhause. Da kann ich von oben auf die Kühe hinabschauen, die fahrenden Autos verfolgen, Katzen und Hühner entdecken und erschrecken, und es ist überhaupt nie langweilig.

Himbeeren esse ich am liebsten gleich vom Busch. In unserem Garten steht ein grosser Walnussbaum. Ich sitze darunter und warte auf die nächste Nuss, die auf den Boden fällt. Natürlich jage ich sie alle. Weil der Baum so viele Nüsse trägt, habe ich sehr viel zu tun.

Der Sommer war auch sehr schön. Ich war sogar mit auf unserem Ruderboot. Obwohl ich gerne im Bach schwimme, der See scheint mir doch noch etwas zu gross! Macht ja nichts.

Meine Leute leben nach dem Motto „Hauptsache dem Hund geht’s gut“. Vom Winter mit Schnee, den ich ja noch nie erlebt habe, berichte ich dann später.

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Liebe Grüsse, Ela


21.07.2017

Ich mag

-        im Bach herum plantschen

-        auf dem Ruderboot sein

-        von meinen vielen Bällen einen aussuchen

-        am Brunnen im Garten spielen

-        mit den Kindergartenkindern Ball spielen

-        spazieren im kühlen Wald

-        Neues lernen

-        mich bei meinen Leuten ausruhen

-        mit Ulysse im Garten liegen oder um die Wette rennen

-        meinen Ball zwischen den Salaten suchen

-        Käfer genau beobachten und sie verfolgen

-        versteckte Spielsachen suchen und finden

-        im Auto an einen hundefreundlichen Ort fahren

-        wieder nach Hause kommen

 

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Am 1. August entfliehen wir nach Österreich, weil in der Schweiz so doof geballert wird. Sonst bleiben wir in diesem Sommer zuhause am Zürichsee und geniessen den Garten.

Liebe Grüsse von Ela


24.05.2017

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18.05.2017

Liebe Frau Schwarze, liebe  Frau Overgoor,

 dass ich wieder komme. Ihr Verdauungssystem hat sich auch eingependelt und jetzt schläft sie durch bis 6 Uhr morgens. Gestern war ich mit ihr beim Tierarzt und sie ist gesund. Sie hat noch eine Nachimpfung haben müssen und  ihre vorderen Krallen wurden etwas gekürzt. Sie hat etwas Zahnstein und mit der Zeit muss man da etwas tun. An zwei Tagen nehme ich sie mit in die Schule und die Kinder haben sie auch ins Herz geschlossen.

Ela liebt den Garten und verbringt Stunden damit, Insekten und Schmetterlinge zu beobachten und zu schnüffeln. Ballspielen ist wirklich ihr allerliebstes Spiel. Der Ball landet oft im Brunnen und sie holt ihn ohne Angst vor dem Wasser heraus.

 
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Unser älterer Hund Ulysse hatte bereits ein Hundehüttchen im Garten und jetzt haben die Kindergartenkinder, zusammen mit Simone , auch für Ela eine Hütte zusammengeschraubt. Ela liebt ihr Eigenheim, wenn wir abends noch lange im Garten sitzen.

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Mit Ulysse geht es sehr gut, auch wenn sie die stürmische Ela manchmal verweisend anknurrt und etwas in die Schranken weist. Sie liegen bereits friedlich zusammen auf einem Sofa. Hera17-HE7                    Unser Kommentar: Hauptsache, dem Hund geht's gut!

Wir haben sehr viel Freude an dem kleinen Hund und können uns einen besseren nicht vorstellen.

Liebe Grüsse, Mirjam K. und Simone R.


27.04.2017

Liebe Frau Schwarze

Auf dem Flughafen, nach unserem Abschied, hat sich Ela noch eine Weile nach Ihnen umgesehen. In der Tasche wollte sie erst nicht bleiben und gegen das Schlafmittel hat sie sich fest gewehrt. So habe ich sie einfach auf dem Arm gehalten, bis sie sich endlich ergeben hatte. Während des Fluges war sie absolut still und schlief. Am Zoll in Zürich haben wir dem Zöllner unsere  Geschichte erzählt, doch meinte er, nachdem er Elas Pass gesehen hatte: "Wegen 300 Euros machen wir uns nicht die Mühe." Er gab uns einen Stempel in den Pass und das wars auch schon. Draussen haben wir Ela auf den Boden gestellt, aber die wollte nur Gras fressen - wahrscheinlich hatte ihr die ganze Sache etwas auf den Magen geschlagen. Auch war es sehr kalt und es regnete, wovon sie gar nicht begeistert war und wir auch nicht. Unser Auto war am Flughafen. Frau R. fuhr und Ela schlief in meinen Armen wieder ein. In etwa 40  Minuten waren wir bereits zuhause. Trotz grosser Müdigkeit hat sie ihr neues Zuhause erkundigt. Danach gab es zu essen und frisches Wasser. Sie fand ihr neues Spielzeug und wollte sogar noch spielen. Ihr Bett neben meinem Bett hat sie dann aber dankbar angenommen. Sie hat die ganze erste Nacht bereits ruhig in ihrem Bett geschlafen.

Am nächsten Morgen fand das Treffen mit unserem grossen Hund statt. Frau Rieger lief einen Weg von einer Seite an und Ela und ich von der anderen. So trafen wir uns "zufällig" auf weiter Flur, nur leider hat es wieder geregnet. Als Ela die Ulysse sah, wollte sie nur noch fliehen. Unsere Ulysse mag kleine Hunde sehr und wollte sie unbändig begrüssen, ist aber eben gross, haarig und dunkel. Unterdessen aber geht es immer besser. Beim Spazieren geht Ela neben oder gleich hinter Ulysse, die ihr Sicherheit gibt. Natürlich erweitern wir ihren Bewegungsraum nur langsam - nicht zuviel auf einmal. Ulysse und Ela begrüssen sich nun Nase an Nase, nur manchmal hebt die Ela ihre Lippen kurz an. 

Heute fuhren wir in ein gutes Tiergeschäft und Ela bekam so allerlei. Mit der Tierärztin haben wir für nächste Woche abgemacht. Ela ist glücklich und zufrieden, spielt sehr gerne und ist sehr anhänglich! Sie hat uns angenommen und wir sie. Sie macht alles richtig und bringt uns immer wieder zum Lachen.

 

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Wir sind so froh, dass wir nach Lanzarote geflogen sind, um Ela abzuholen und dabei auch Sie und Ihr Tierheim kennen zu lernen.

Wir sind tief beeindruckt von Ihnen weggefahren. Ihr jahrelanger Einsatz für Hunde in Not ist bewundernswert! Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz und werden Sie weiterhin unterstützen und die Werbetrommel rühren.

Vielen Dank und alles Gute, Mirjam K. und Simone R.